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IBM = Informations-Beschaffungs-Dienst

Kein Unternehmen, das als "global player" weltweit tätig ist, kommt ohne einen Informations-Beschaffungs-Dienst aus. Das dürfte einleuchtend sein und wird hier nicht näher erläutert.

Wir wollten das Rad nicht zum zweiten Mal erfinden und greifen deshalb auf Altbewährtes zurück. Die Reihenfolge ist keinerlei Rangfolge!

Nachrichtendienste in der DDR

Auch wenn der Schwerpunkt der Darstellungen auf geheimdienste.org bei noch bestehenden Diensten und Behörden liegt, darf ein Hinweis auf die seinerzeit allgegenwärtigen Geheimdienste der ehemaligen DDR nicht fehlen. Noch immer ist die Aufarbeitung der Tätigkeiten des Ministeriums für Staatssicherheit -der "Stasi"- nicht abgeschlossen, noch immer gibt es berechtigte Diskussionen zu Recht und Unrecht dieses Überwachungsapparates.
Momentan finden Sie hier lediglich wenige Eckdaten, der Bereich soll aber weiter ausgebaut werden. Ihre Gastbeiträge sind dabei erwünscht!

1. MfS und AfNS
Die Gründung des Ministeriums für Staatssicherheit geht auf ein Gesetz zurück, das die DDR-Volkskammer im Jahre 1950 beschloss. Es war ein Organ der Landesverteidigung und dem Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungsrates unterstellt. Dies war zugleich der Generalsekretär des Zentralkomitees der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands), jahrelang also Erich Honecker.
Leiter der Behörde war ebenso lange der Minister für Staatssicherheit Erich Mielke, auch Mitglied des Politbüros der SED.

Aufgaben des MfS waren im weitesten Sinne alle Überwachungen von Bestrebungen gegen die DDR und Ihrer Verbündeten, deren Aufdeckung und Bekämpfung auch mit geheimdienstlichen Mitteln. Dabei ging es nicht nur um Spionage, Terrorismus und Politik, sondern im besonderen Maße auch um "oppositionelle" Bestrebungen im eigenen Land.
Daneben hatte die Behörde weitreichende Polizeibefugnisse, war zuständig für Geheimschutz und Sicherheitsbauten und die Aufdeckung von "Straftaten gegen die Staatsgrenze".
Dabei bediente sich das MfS aller nachrichtendienstlicher Mittel, von funkelektronischer Überwachung über massive Eingriffe in den Postverkehr bis hin zum Einsatz angeworbener Agenten, den sogenannten "Inoffiziellen Mitarbeitern" (IM).
Zudem war das MfS auch für die Nachrichtenbeschaffung im Ausland zuständig. Dies besorgte die mit Spionage befasste "Hauptverwaltung Aufklärung" (HVA) unter ihrem bekannten Leiter Markus Wolf.

Neben der Zentralstelle in Berlin gab es 15 Bezirksverwaltungen und etliche Kreisdienststellen. Abteilungen in der Zentrale und in den Bezirken waren u.a. betraut mit folgenden Aufgaben: Militärabwehr, Spionageabwehr, Beobachtungen, Chiffrierwesen, Untersuchungshaft, Staatsapparat/ Kirche/Kunst/Kultur/Opposition, Telefonüberwachung, Personenschutz.

Im Zuge der fortschreitenden Veränderungen in der DDR im Jahre 1989 wurde das MfS offiziell in das Amt für Nationale Sicherheit (AfNS) umgewandelt. Bei der endgültigen Auflösung der Behörde 1989/90 hatte sie geschätzte 99000 Mitarbeiter. Hinzu kamen (geschätzt) weit über 100000 IM. Das Gesamtvermögen des MfS wurde im Jahr 1990 mit schätzungsweise 60 Milliarden DM beziffert.


2. MilND der NVA
Der militärische Nachrichtendienst der Nationalen Volksarmee der DDR unterstand als Stabsteil dem Hauptstab des Ministeriums für Nationale Verteidigung. Der Bereich Aufklärung gliederte sich in vier Bereiche:
1. Informationsdienst
Sammlung und Auswertung von allen militärisch relevanten Informationen über NATO-Armeen und Beurteilung der militärischen Lage
2. Agenturische Aufklärung
Beschaffung von Informationen mit nachrichtendienstlichen Mitteln, Beobachtung von Objekten, Sammlung von geheimem Material
3. Truppenaufklärung
Funkelektronische und Fernmeldeaufklärung v.a. durch das Fernmeldeaufklärungsregiment 2
4. Militärattachédienst
Kontakte und Aufklärung auf diplomatischer Ebene

Nachrichtendienste in Russland

Die Rolle der Nachrichtendienste in der Russischen Föderation ist unverändert bedeutend. In der Tradition des ehemaligen KGB sind auch die heutigen Dienste wichtiges Instrument für die politische und militärische Führung des Landes, war doch der russische Präsident Putin selber langjähriger Mitarbeiter des KGB (auch in Deutschland) und Leiter des Inlandsnachrichtendienstes FSB.

Der Stellenwert der nachrichtendienstlich gewonnenen Informationen in den Bereichen Wirtschaft und Militär wird als sehr hoch angesehen.
Wichtiges Aufklärungsziel ist dabei auch Deutschland.
Die Zunahme russischen Geheimdienstpersonals in Botschaften und Konsulaten sowie mehrere jüngst bekanntgewordene Spionagefälle geben Hinweise auf die Aktivitäten auch auf deutschem Boden.

Nachfolgend finden Sie Kurzdarstellungen wichtiger russischer Aufklärungs- und Sicherheitsdienste.


FAPSI
(Federalnoie Agentstvo Pravitelstvennoi Svjazi Informatsii)

Die Föderale Agentur für Regierungsfernmeldewesen und Information ist zuständig für Aufklärung und Abwehr im fernmeldetechnischen und elektronischen Bereich.

Sie sichert zum einen die Fernmeldeverkehre von Armee und Regierung,
sorgt für Abhörsicherheit und Verschlüsselungstechniken, klärt zum anderen aber auch selber auf, empfängt also fremde Nachrichten und dechiffriert diese.

Die etwa 120.000 Mitarbeiter dieses Dienstes sollen eine gute technische Ausstattung besitzen und ähnlich leistungsfähig aufklären können wie zum Beispiel entsprechende Dienste der USA.


FPS
(Federalnaia Pogranitshnaia Slushba)

Der Föderale Dienst für Grenzschutz ist zuständig für die Sicherung und Bewachung der russischen Aussengrenzen.
Eine Abteilung soll dabei auch in den Grenzregionen Auslandsaufklärung betreiben.
Der FPS hat mehr als 200.000 Mitarbeiter.


FSB
(Federalnaia Slushba Bezopasnosti)

Der Inlandsabwehr- und Sicherheitsdienst FSB ist zuständig für Verfassungsschutzaufgaben.
Dazu gehören die Spionageabwehr im militärischen und zivilen Bereich, die Bekämpfung von Terrorismus und die Aufklärung von Organisierter Kriminalität.

Neben anderen Informationsbeschaffungsmaßnahmen werden dazu auchfremde Staatsangehörige observiert und abgeschöpft.
In jüngster Zeit soll die Überwachung des Internets eine bedeutendere Rolle bekommen haben.

In bestimmten Fällen ist der FSB auch befugt, Auslandsaufklärung zu betreiben.
Der Dienst hat etwa 100.000 Mitarbeiter.


FSO
(Federalnaia Slushba Okhrani)

Der FSO ist ein Schutzdienst, der für die Sicherheit von Regierung und Präsident zuständig ist. Dazu gehören Personen- und Objektschutz, nach Weisung des Präsidenten sind aber auch nachrichtendienstliche Aktivitäten zur Abwehr oder Aufklärung möglich.
Der Dienst hat etwa 40.000 Mitarbeiter.


GRU
(Glavnoie Rasvedyvatelnoie Upravlenie)

Der militärische Auslandsnachrichtendienst GRU ist zuständig für die militärische Aufklärung im Ausland und untersteht dem russischen Verteidigungsministerium.

Der nach eigenen Angaben "geheimste Dienst Russlands" soll Informationen aus den Bereichen Militärpolitik, -strategie, -geografie, Rüstungstechnik und militärisch nutzbarer Produkte sammeln und auswerten.
Der Dienst hat etwa 12.000 Mitarbeiter.


SWR
(Slushba Vneishnei Rasvedki)

Der SWR ist zuständig für die zivile Auslandsaufklärung.
In den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie und Politik werden nachrichtendienstlich bedeutende Informationen gesammelt und ausgewertet, auch mit Hilfe von angeworbenen Agenten im Ausland.
Ausserdem sollen fremde Nachrichtendienste aufgeklärt werden.

Der SWR wurde auch mit dem Skandal um den Plutoniumschmuggel nach Deutschland 1994 in Verbindung gebracht.
Der Dienst hat etwa 15.000 Mitarbeiter.

Nachrichtendienste in Israel

Die Nachrichtendienste Israels entsprechen organisatorisch eher einzelnen Abteilungen eines Geheimdienstes, dessen Leiter traditionsgemäß der Chef der Abteilung "Mossad" ist, des israelischen Auslandsnachrichtendienstes.

Diese "Abteilungen" sind:

Mossad.
Zuständig für weltweite Nachrichtenbeschaffung, Geheimaktionen
und Terrorismusbekämpfung. Weitere Informationen unten.

Aman.
Militärischer Nachrichtendienst mit der Aufgabe, Israel über
den Stand der Kriegsvorbereitungen seiner Gegner zu informieren.

Shabak oder Shin Beth.
Verantwortlich für die innere Sicherheit Israels und die
Spionageabwehr. Weitere Informationen unten.

Nachrichtenstelle des Außenministeriums.
Sammlung und Auswertung sicherheitsrelevanter Informationen
zur politischen Lage vornehmlich aus arabischen Staaten.

Dienststelle für jüdische Angelegenheiten.
Kümmert sich um die Angelegenheiten von jüdischen Minderheiten
in solchen Staaten, in denen sie Verfolgungen ausgesetzt sind.



Der Mossad
(ha-Mossad le-Modiin ule-Tafkidim Meyuhadim):

Diese Organisation wurde bereits 1937 gegründet, um auch mit sicherheits- und geheimdienstlichen Methoden die Überführung europäischer Juden nach Palästina zu besorgen.

Nach der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 wurde auch der heutige Mossad (Das "Institut", der Name bedeutet Institut für Nachrichtenwesen und besondere Aufgaben) im April 1951 unter der Federführung des damaligen Premierministers David Ben Gurion wiedergegründet.

Hauptsitz ist Tel Aviv, der Dienst hat etwa 1200 Mitarbeiter.

Hauptaufgabe ist die nachrichtendienstliche Informationsbeschaffung vornehmlich in arabischen Staaten, aber auch in allen anderen Teilen der Welt. Seit 1963 hat der Mossad die alleinige Befugnis zur Agentenführung im Ausland. Menschliche Quellen sollen ein wesentlicher Bestandteil der Beschaffungsarbeit dieses Dienstes sein.

Der Dienst verfügt zu diesem Zweck über Auslandsresidenturen, die sowohl unter diplomatischem Schutz stehen als auch geheim sein können. Wichtig ist auch der Austausch mit befreundeten ausländischen Diensten, so auch dem deutschen BND.

Anders als die deutschen Nachrichtendienste aber, denen solche Vorgehensweisen ausdrücklich untersagt sind, arbeitet der Mossad auch mit Mitteln der Sabotage, verdeckter und psychologischer Kriegsführung und u.U. mit Tötungskommandos, wie einige bekannt gewordene Fälle der letzten Jahrzehnte belegen.

Die für solche Spezialoperationen zuständige Abteilung ist die "Metsada".

Neben der Auswertungsabteilung existiert noch eine technische Abteilung, die zu der technischen Aufklärung auch die Spezialausstattung von Geheimoperationen übernimmt.

Die absolute Geheimhaltung war schon immer ein Markenzeichen dieses wohl bekanntesten israelischen Dienstes:
bis 1996 war selbst der Name des Leiters Staatsgeheimnis.



Shabak
(Sherut ha-Bitachon ha-Klali):

Dieser Dienst ist zuständig für die innere Sicherheit Israels und die Spionageabwehr.
Die Bezeichnung Shin Beth ist nur die Wiedergabe der Initialen von Sherut Bitachon ("Sicherheitsdienst"), der eigentliche Name Shabak ist die Abkürzung des vollen Namens (s.o.).

Zum Schutz des Territoriums vor Terroranschlägen verfügt der Shabak über ein weitverzweigtes Netz von Agenten im Land, um feindliche Organisationen zu unterwandern. Er verfügt über Anti-Terror-Einheiten und Kommandos, die die Aufgabe haben, gesuchte Terroristen ausfindig zu machen.

Mitarbeiter dieses Dienstes übernehmen auch den Schutz von Regierungsgebäuden und diplomatischen Vertretungen, wichtigen Industriebetrieben und Veranstaltungen.
Ausserdem sind sie verantwortlich für den Schutz der staatlichen Fluggesellschaft El-Al, in deren Maschinen bereits seit vielen Jahren Sicherheitspersonal mitfliegt.

Im Bereich Spionageabwehr hatte der Shabak einige Erfolge zu verzeichnen, nicht zuletzt auch wegen des wiederum dichten Netzes von Informanten. So sollen alle Ausländer, unabhängig von ihrer Nationalität, überwacht werden können.






Nachrichtendienste in GB


In Großbritannien gibt es drei offizielle Nachrichtendienste:
1. Secret Intelligence Service (SIS)
2. Government Communications Headquarters (GCHQ)
3. Security Service.

Daneben spielt auch der Defence Intelligence Staff (DIS), der direkt dem Verteidigungsministerium zugeordnet ist, eine wichtige Rolle.

Es gibt einen gemeinsamen Haushaltsposten für die drei Dienste, er beträgt für 2002/2003 rund 893 Mio. Pfund.
Der Kabinettsminister ist dem Parlament für die ordnungsgemäße und effiziente Verwendung der Mittel verantwortlich.

Der Premierminister hat die übergeordnete Verantwortung für alle nachrichtendienstlichen Belange und wird dabei vom Kabinettsminister unterstützt. Die Dienste selbst werden von einem Direktor geleitet, der dem zuständigen Minister persönlich verantwortlich ist. Dabei gelten folgende Zuständigkeiten:
SIS und GCHQ - Außenministerium
Security Service - Innenministerium
DIS - Verteidigungsministerium.

Die Kontrolle der Nachrichtendienste erfolgt zudem durch das Ministerielle Komitee für Nachrichtendienste, dem Ministerial Committee on the Intelligence Services (CSI), dessen Mitglieder aus verschiedenen Bereichen kommen und das vom Premierminister geleitet wird.

Für die Koordination der Dienste und die langfristige Planung und Bedarfsanalyse gibt es das gemeinsame Nachrichtendienstkomitee, das Joint Intelligence Committee (JIC).
Neben den Leitern der Dienste sind Mitglieder verschiedener anderer Ministerien vertreten, so auch aus den Ressorts Wirtschaft und Finanzen.
Dieses Gremium trifft sich wöchentlich und ist wichtiges Instrument für die effektive Zusammenarbeit.

Die Nachrichtendienste im einzelnen:


1. Secret Intelligence Service (SIS)

Der britische Auslandsgeheimdienst wird gelegentlich auch als MI6 bezeichnet. Sein Vorläufer wurde bereits im Jahr 1909 als Auslandsabteilung des Secret Service Bureau von Sir Mansfield Cumming gegründet, wurde dann 1922 zum eigenständigen SIS.
Aus dieser Zeit stammt auch eine bis heute bestehende Tradition: Cumming unterzeichnete stets mit "C", und so wurden alle späteren Direktoren ebenfalls als "C" bezeichnet. Diese Tradition griff Ian Fleming in seinen "James Bond" Romanen auf, indem er den Chef des Geheimdienstes als "M" bezeichnet.

Die gesetzliche Grundlage des SIS ist der Intelligence Services Act von 1994, verantwortlich ist der Außenminister.

Die allgemeine Aufgabe des SIS ist die Bereitstellung nachrichtendienstlicher Informationen, die für das Land von Bedeutung sind, aus Bereichen wie Sicherheitspolitik, Verteidigung, Wirtschaft. Den aktuellen Bedarf bestimmt auch das JIC.

Der SIS bedient sich dabei aller Methoden der Nachrichtenbeschaffung, offene Quellen ebenso wie menschliche oder technische Quellen, also Agententätigkeit oder elektronische Aufklärung.

Der SIS arbeitet eng mit Nachrichtendiensten anderer Nationen zusammen, so auch mit Deutschland oder den USA.

Hauptsitz des SIS ist Vauxhall Cross in London.


2. Government Communications Headquarters (GCHQ)

Der GCHQ ist der technische Aufklärungsdienst Großbritanniens. Sein Vorläufer, die Government Code and Cipher School, wurde 1919 gegründet und wurde vor allem durch die Entschlüsselung deutscher Geheimnachrichten während des Zweiten Weltkrieges bekannt, die durch die Codiermaschine Enigma verschlüsselt worden waren.

Der jetzige GCHQ besteht seit 1946 und arbeitet in den Bereichen funkelektronischer Nachrichtenbeschaffung, Kryptographie und Datensicherheit auch in Forschung und Entwicklung.

Gesetzliche Grundlage ist der Intelligence Services Act von 1994, verantwortlich ist der Außenminister.

Der GCHQ betreibt satellitengestützte Abhöreinrichtungen in Großbritannien und weltweit, er arbeitet mit Diensten anderer Nationen zusammen, so auch mit der amerikanischen NSA.
Den Gegenstand der benötigten Informationen ermittelt auch das JIC.

Die Sicherheitsgruppe Kommunikationselektronik des GCHQ, die Communications Electronics Security Group (CESG) berät andere staatliche Stellen und das Militär in allen Fragen der Sicherheit ihrer Kommunikationssysteme, in Bereichen wie Datensicherheit oder Lauschabwehr.

Hauptsitz des GCHQ ist Cheltenham, England.


3. Security Service

Der Inlandsnachrichtendienst Großbritanniens, gelegentlich auch als MI5 bezeichnet, wurde als Inlandsabteilung des Secret Service Bureau bereits 1909 gegründet. Zweck war zunächst die Aufdeckung deutscher Spionage, ab 1931 kamen erweiterte Aufgaben der nationalen Sicherheit hinzu.

Aufgabe ist nach wie vor der Schutz des Landes vor Angriffen aus verdeckten Bereichen wie Terrorismus, Spionage und Waffenhandel, erweitert um die Bekämpfung von Schwerkriminalität.

Gesetzliche Grundlage ist der Security Service Act von 1996, verantwortlich ist der Innenminister.

Der Security Service ist ein reiner Nachrichtendienst ohne Exekutivbefugnisse, ähnlich wie der deutsche Verfassungsschutz, seine Mitglieder dürfen also keine Verhaftungen vornehmen. Daher ist der Service auf eine gute Zusammenarbeit mit der Polizei angewiesen.

Neben Informationsbeschaffung zum Schutz des Territoriums berät der Security Service auch andere Stellen in Fragen der Sicherheit und des Geheimschutzes.

Hauptsitz des Security Service ist Thames House, London.


4. Defence Intelligence Staff (DIS)

Der DIS ist die Zentralstelle des militärischen Nachrichtenwesens Großbritanniens und wurde 1964 als Zusammenschluss verschiedener Abteilungen gegründet und untersteht dem Verteidigungsminister.

DIS unterstützt militärische Entscheidungen im Ministerium und in allen Truppenteilen des Militärs. Hauptaufgabe ist die Analyse von Informationen aus offenen und geheimen Quellen, dem DIS unterstehen zwei weitere militärische Dienste:
-der militärische Dienst für Geographie und Bilder, die Defence Geographic and Imagery Intelligence Agency (DGIA)
-der militärische Dienst für Nachrichtenwesen und Sicherheit, das Defence Intelligence and Security Centre (DISC).

Deren Aufgaben bestehen in der Beschaffung und Bereitstellung von Kartenmaterial, (Satelliten)Bildern, Fotografien und anderem geografischen Material, sowie in der Ausbildung im Bereich des Nachrichtenwesens.

Kontakt bitte über Pan Janneck herstellen: +359-876136415

Codename: NIKITA




гр. София, ж.к. "Овча купел – 2" · блок 23, вход В, ап. 74 · тел: +359-876136416 · факс: +359-876136415